Novakovića brod

Fakten

Höhe 503m über den Meeresspiegel
Fläche 0,4 ha
Tiefe 5m
Kategorie Untere Seen

Der unterste der Plitvicer Seen liegt gerade einmal zwei Meter tiefer als der nächst höher gelegene See. Ein lohnenswerter Spazierweg führt über einen Abschnitt der Rauwacken Ansammlung vom Kaluđerovac jezero und Novakovića brod zum Aussichtsplatz beim Eingang 1.

Senkrecht zum Wasserfall steigt man zum Bach Plitvice ab. Im Frühling und Herbst, wenn die Flüsse ausreichend Wasser führen, sind die abgrenzenden vielzähligen fast 25m hohen Wasserfälle dieses letzten Sees besonders faszinierend. Ein feiner Sprühregen benetzt das Gesicht während sich der Wasserfall in den Bach Plitvica hinabstürzt. Vereint bilden sie einen Wasserfall, der sich mit vielen weiteren kleinen Wasserfällen zu einer großen Ansammlung von Wasserfällen, genannt Sastavci, vereint.

Beim Anblick des letzten Wasserfalls sind die Strapazen des Weges sowie Hunger und Durst vergessen und für den Wiederaufstieg ist wieder neue Kraft gesammelt worden.

Aus einer Höhe von fast 80m und fast 50m Breite stürzen die Wassermassen über einen halbrunden Berg hinab in die Tiefe. Abhängig von der Wassermenge ist der gesamte Wasserfall eine einzige weiße Decke, die über die grauen bzw. braunen Steine fließt.

Lautes Tosen und die Wasserspritzer lassen einem die gewaltige Kraft erahnen und spüren. Je nach Wetter wird man durch mehrere Regenbögen zusätzlich belohnt und bilden das absolute Highlight des Besuchs. Ganz besonders beeindruckend ist dieser Ort im Winter, wenn alles durch eine Schnee- und Eisschicht bedeckt ist auf der die Sonne glitzert und funkelt. Da selbst die eisigste Kälte den Wasserlauf nicht stoppt liegt einem auch jetzt das leise Rauschen des Wassers in den Ohren und es wird einem bewusst, warum der Nationalpark Plitvicer Seen von der Unesco zum Weltkulturerbe erklärt wurde.

Am Novaković brod jezero angekommen gibt es links eine Abzweigung zum größten Wasserfall Kroatiens.

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